Besonders in der Automobil- und Automobilzuliefer-Industrie besteht die Anforderung einer lückenlosen Dokumentation aller qualitätssichernden Maßnahmen während der gesamten Wertschöpfungskette. Für die Erfüllung dieser Aufgabe wird der Produktionslenkungsplan (PLP, engl.: Controlplan) als Instrument der Qualitätsplanung eingesetzt.
Dieser Produktionslenkungs-
plan (siehe auch:
Norm ISO/TS 16949) beschreibt, wie Produkte und Prozesse überwacht werden. Er stellt eine lückenlose Dokumentation aller qualitätssichernden Maßnahmen sicher. Im PLP sind Anforderungen für Wareneingangs- und Warenausgangsprüfungen und für fertigungsbegleitende Prüfungen hinterlegt.
Produktionslenkungspläne kommen in drei Phasen des Produktenstehungs-
prozesses zum Einsatz: Prototyp, Vorserie und Serie.
Angelehnt an QS 9000 und VDA dokumentiert das Modul fastcheck.CPL damit als zentrales Element alle erforderlichen Prüfungen an Teilen und Prozessen und legt die entsprechenden Reaktions- und Lenkungspläne bei auftretenden Problemen fest. Hier werden alle wichtigen Merkmale des Herstellungsprozesses dargestellt.

Controlpläne sind eine Sonderform von Prüfplänen mit durch Standards vorgegebenen Inhalten und Strukturen. Ihre Verwendbarkeit wird über die Zuordnung von externen Artikeln definiert und als entsprechende Liste angezeigt. Controlpläne sind hierarchisch aufgebaut aus Controlplan-Arbeitsgängen und diese weiter aus Controlplan-Merkmalen und diese wiederum aus Controlplan-Merkmalsspezifikationen.
fastcheck.CPL, in der seit 2011 erhältlichen .NET-Version, stellt diese Struktur als Baum dar und macht sie so leicht und übersichtlich zur Bearbeitung zugänglich.